Die Themen Ernährung und Bewegung weisen bei der Schweizer Stimmbevölkerung weiterhin eine hohe Relevanz auf. So lauten die zentralen Befunde des 5. Monitors Ernährung und Bewegung.
Generell lässt sich festhalten, dass die befragten Schweizerinnen und Schweizer sich weiterhin konsequent gegen staatliche Regulierungsmassnahmen aussprechen. Die Schweizer Stimmbevölkerung bekräftigt somit schon fünf Jahre in Folge ihre klare Ablehnung gegenüber einer Zuckersteuer (72 Prozent). Dieser Wert deckt sich mit dem gewählten Kurs des Bundesrates, der auf freiwillige Massnahmen und die Zusammenarbeit mit den Herstellern setzt. Weiter sind insgesamt 71 Prozent der Stimmberechtigten der Meinung, die Einführung einer solchen Steuer hätte keinen Einfluss auf den Konsum. Diese Zustimmungsrate verzeichnet sogar eine 6 prozentige Zunahme gegenüber 2017. Auch ziehen die Konsumenten nach fünf Jahren weiterhin die Eigenverantwortung einer Regulation vor (Mittelwert von 7.3 auf einer Skala von 10).
Immer weniger UnentschlosseneDer fünfte Monitor zeigt auch, dass das Lager der Unentschlossenen bezüglich einer Zuckersteuer abnimmt. Diese verstärkte Meinungsbildung dürfte mit der vermehrten Berichterstattung in 2017 über geplante Sondersteuern zu tun haben. Trotz dieser Entwicklung gibt es dennoch klar keine Mehrheitsverhältnisse für eine Sondersteuer in der Schweiz.
Im Gegensatz zu einer Zuckersteuer sind bei der Schweizerischen Stimmbevölkerung jedoch die Durchführung gemeinsamer Projekte von Wirtschaft und Staat, Ernährungskunde in den Schulen oder die Einführung von Hauswirtschaft als Pflichtfach klar mehrheitsfähig. So erstaunt es nicht, dass die Schweizer sich weiterhin sehr stark für die Themen Ernährung und Bewegung (83 Prozent) interessieren. Diese Themen sind bei der Bevölkerung fest verankert.
Weitergehende Informationen können Sie
hier lesen.